My Homescreen Part IV

Seit neustem nenne ich ein iPhone 7 mein eigen. Es wird also Zeit auch den aktuellen Homescreen zu präsentieren.

Der aktuelle Homescreen
Der aktuelle Homescreen

Die Änderungen im Detail

An der Aufteilung vom letzten Jahr habe ich nichts geändert. Die wenigen Apps, die sofort zu erreichen sind, werden nahezu täglich gebraucht und der Rest ist via Systemsuche schnell zu erreichen.

Airmail hat bei mir Dispatch ersetzt. Hier gefällt mir vor allem die nahezu uneingeschränkt Möglichkeit der Konfiguration. Obendrein ist die App recht schick geworden. Das einzige was mir persönlich noch fehlt wäre ein dunkler Hintergrund.

In Notes.app landen mittlerweile alle meine Notizen und Snippets. Dank Sharing Funktion nun auch Familienübergreifend und sehr solide. Die App wurde auch deshalb so wichtig weil ich Dropbox komplett den Rücken gekehrt habe. Mehr zu dem Thema gib es jedoch in einem separatem Post.

Aus dem gleichen Grund findet sich nun auch nextCloud auf meinem Telefon. Ein hervorragender Dropbox Ersatz und obendrein, dank Webdav, auch mit Boxcryptor nutzbar.

Die Standard Musik App gefällt mir seit iOS 10 überhaupt nicht mehr, da leistet Ecoute einen guten Dienst. Hier würde ich mir nur wünschen, dass Playlisten direkt per 3D Touch gestartet werden können.

BusyCal ist kein Ersatz für Fantastical, sondern eine Ergänzung. Eingaben finden nach wie vor in Fantastical statt. Allerdings wird zur Ansicht nun BusyCal verwendet. Die App hat da deutliche Stärken gegenüber Fantastical, vor allem beim wiederkehrenden Termin und im Einsatz mit einem Exchange Konto.

pon ist die Ersetzung für BuyMeaPie und das zurecht. Eine intelligente Sortierung der Einkaufsliste nach Standort der Einkäufe im Geschäft, eine sehr gut gestalteten Art Einkäufe zu Notieren und einem sehr guten Sync heben die App deutlich gegenüber der Konkurrenz ab.

Last, but not least sei noch DEVONthink erwähnt. Die App, nebst der dazugehörigen macOS App ist schlicht und ergreifend das Herz meiner Dokumentenverwaltung geworden. Ich habe mich zwar lange gegen eine proprietäre Lösung gewehrt, aber was DEVONthink leistet ist der Wahnsinn (und nebenbei einen anderen Blogpost wert ;-))

Der Rest ist geblieben wie er ist.

My Homescreen Part IV

Gedanken: Warum TouchID keine so saublöde Idee ist

Der neue TouchID-Sensor

 (Quelle: Apple)

Dass der TouchID-Sensor im neuen iPhone 5S sicherheitstechnisch nicht das Gelbe vom Ei ist hat uns der CCC ja bereits eindrucksvoll bewiesen. Rein aus Gründen der Sicherheit ist der Fingerabdrucksensor wohl er als “Gimmick” einzuordnen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es sinnvoll ist diese Art der Verifizierung in ein Smartphone einzubauen.

Besser als gar nichts

Wie viele eurer Freunde und Bekannten nutzen überhaupt ein Passwort auf Ihrem Smartphone – bestimmt nicht viele – und warum? Aus Bequemlichkeit oder weil sich schlichtweg keiner darüber Gedanken macht was passieren kann, wenn das geliebte Stück mal abhanden kommt – sei es durch eigene Schusseligkeit oder durch Diebstahl. Hier kommt TouchID genau richtig, erstens wird der Spieltrieb geweckt und zweitens ist es sehr einfach einzurichten. Es wird einem quasi “auf’s Auge gedrückt`”. Also ein definitiver Pluspunkt für die Sicherheit.
Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass TouchID sicherer ist als eine vierstellige Pin. Diese könnte ein potenzieller Dieb technisch relativ schnell knacken, der Fingerabdruck indes, ist schwerer zu bekommen.

Was ist mit der Rechtlichen Seite der Sicherheit

Zuerst sollte man zwischen Strafrecht und Zivilrecht unterscheiden. Zivilrechtlich ist es Apple untersagt den Fingerabdruck auf Ihren Servern zu speichern, weder als Hashwert, noch als Klardatei.

Und Vater Staat?

Strafrechtlich gesehen darf auch niemand dazu gezwungen werden mal eben so mit Hilfe seines Fingers ein Gerät zu entsperren, es sei denn es liegt ein Strafverfahren gegen Ihn vor (§ 81b StPO). Aber mal ehrlich, dann hat derjenige so wie so ein weitaus größeres Problem. Auch dürfen aus bereits gespeicherten Fingerabdrücken keine Kopien erstellt werden um damit das Gerät zu entsperren, das wäre eine Zweckentfremdung die vor Gericht zur Erklärungsnot seitens der Ermittler führen würde. Natürlich gilt dies alles nicht, wenn Gefahr im Verzug ist. Dann aber hat der Staat so wie so ganz andere Mittel an der Hand…

Zugewinn an Persönlicher Sicherheit

Für mich wäre eine Kombination aus Pin & Fingerabdruckscan die derzeit beste Kombination. Aber das wird wohl ein Wunschdenken bleiben. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden ob und wie er TouchID (oder wie auch immer die künftigen Entwicklungen anderer Hersteller heißen werden) nutzen möchte. Meiner Meinung nach ist das System aus der reinen Sicherheitstechnik heraus gesehen tatsächlich ein Gimmick, welches sich relativ leicht umgehen ließe. Aber wer dazu in der Lage ist, lässt sich auch von einer 4-stelligen Pin nicht abhalten an die Daten zu kommen…
Allerdings ist die Hemmschwelle eine Sicherheitsschranke zu seinem System zu setzen dank TouchID ein wenig gesunken. Der daraus resultierende Zugewinn an Sicherheit ist demnach nicht zu verachten.
Last but not least regt auch die gesamte Diskussion über Pro- & Kontra von TouchID den ein oder anderen zum Nachdenken für das setzen eines Passwortes an. Das alleine wäre schon ein Gewinn!

Gedanken: Warum TouchID keine so saublöde Idee ist

CCC hackt Touch ID von Apple

Soviel zum Thema: Biometrie wäre sicher…

Hackern des Biometrie-Teams des Chaos Computer Clubs (CCC) ist es gelungen, die biometrischen Sicherheitsfunktionen des Apple TouchID mit einfachsten Mitteln zu umgehen. Dazu genügte den Hackern ein Fingerabdruck, welchen sie von einer Glasoberfläche abfotgraphierten, um einen künstlichen Finger zu erzeugen. Damit waren sie in der Lage, ein iPhone 5s zu entsperren, welches mit TouchID geschützt war. Damit demonstrierten die Hacker wieder einmal, daß biometrische Daten zur Verhinderung eines unberechtigten Zugriffs vollkommen ungeeignet sind.

Quelle

CCC hackt Touch ID von Apple