Impressionen aus dem Festsaal der Alpen

Anfang September waren wir nochmals für zwei Tage im Engadin auf Hochtour unterwegs, diesmal sollte der Piz Bernina über den Biancograt und der Piz Palü überschritten werden.
Ein paar Impressionen von den beiden Tourentagen möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Von Pontresina aus ging es durch das Val Roseg hinauf zur Tschiervahütte auf 2573m.

Aufstieg zur Hütte durch das Val Roseg

Die Tschiervahütte

Das morgige Ziel: der Piz Bernina.

P1050806

Es ging recht spät los, wir sind erst um 05:25Uhr aufgebrochen. Zuerst über Geröll und später über eine kleine Schneeflanke zum ersten Grat: den Fuorcla Prievlusa hinauf. Ab hier musste ein kurzes Kletterstück gemeistert werden, um auf den Biancograt zu gelangen.

Die Schneeflanke zur Fuorcla Prievlusa

Der Biancograt ist eine beeindruckende Erscheinung, ein wunderbare Firngrat der einfach zu begehen ist, sich aber dennoch in die Länge zieht. Nicht umsonst wird dieser Grat auch als „Stairways to Heaven“ genannt.

Da geht`s zum Biancograt

Stetig mit guter Steigung geht`s hinauf.

Bald Geschafft!

Oben angekommen steht man auf dem Gipfel des Piz Bianco. Danach folgt der schwierigste Teil der Tour, der Übergang vom Piz Bianco auf den Piz Bernina. 

Übergang von Piz Bianco auf den Piz Bernina

Hier sind einige Kletterpassagen im II. bis III. Grad zu bewältigen und es wird absolute Schwindelfreiheit gefordert. Um Zeit zu sparen sind wir dieses Stück seilfrei geklettert.

Schöne Kletterei am Übergang

Insgesamt gibt es zwei Abseilstellen die man auch gerne in Anspruch nimmt.

Zweite Abseilstelle

Der letzte Anstieg zum Gipfel.

Noch ein kleines Stück zum Gipfel

Um 12:00Uhr waren wir dann endlich am Gipfel.

Am Gipfel angekommen.

Der Abstieg erfolgte über den Spallagrat, der dank mehrmaligem Abseilen auch relativ schnell erledigt war. 

Über den Spallgrat ging`s hinuter

Und weiter runter...

Gegen 17:30 Uhr sind wir auf der Marco e Rosa (3609m) angekommen.

Die marco e Rosa Hütte

Am nächsten Morgen ging es gemütlich in Richtung Piz Palü los.

Angeseilen ist pflicht auf dem Gletscher

Beeindruckende Gletscherlandschaften

Nach ca. 1,5h erreichten wir einen Felsgrat, bei weitem nicht so ausgesetzt wie am Vortag, der aber nochmals Kletterfähigkeiten und Schwindelfreiheit gefordert hat.

Kletterei am Grat

Die weitere Tour verlief relativ unspektakulär über viel Eis und Schnee zum Gipfel. 

Gipfelanstieg

Der Westgipfel des Palü

Der Piz Palü hat drei Gipfel, wobei der Hauptgipfel nicht gleich der Höchste ist. 
Im Anschluss sind wir über die Diavolezza ins Tal abgestiegen (langer Hatscher!) und wieder nach Hause gefahren.

Schön war`s, im Festsaal der Alpen!

Der Festaal der Alpen, links sieht man den Piz Palü

Viele leere trinkbecher

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