Write! App – Schön Schreiben

Seid einiger Zeit bin ich in einer Zwickmühle. Nicht nur das ich wieder gezwungen bin in der Arbeit Windows zu nutzen. Nein, ich bin nicht in der Lage, die Tools zu nutzen die mir das Leben wenigstens ein wenig einfacher machen würden. Eines davon ist Ulysses, das Programm für mich wenn es um Textverarbeitung. Von der kleinsten Notiz, bis zum Blogpost, für alles wird hier die texttuelle Grundlage gelegt. Hier kommt Write! App ins Spiel. Ein Programm welches mir auf mehreren Ebenen hilft.

Viele Gesichter

Write! ist für Windows, Linux und macOS erhältlich und läuft obendrein noch im Browser. Das hilft mir dabei, meine Zwickmühle in unter Windows etwas komfortabler zu gestalten. Zudem ist Write!, ausgesprochen Hübsch und bietet eine viel zahl an Möglichkeiten das UI an seine ganz persönlichen Vorlieben anzupassen. Angefangen vom Darkmode, über einen Focus Mode ist alles vorhanden was ich mir von einer App zum Schreiben wünschen würde.

Write! App in der Vollansicht
Write! App in der Vollansicht

In Sachen UX haben sich die Entwickler ebenfalls sehr viele Gedanken gemacht. Von der Autokorrektur zum Beispiel könnte sich auch Ulysses eine Scheibe abschneiden. Selbst im Browser bleibt Write! extrem responsiv und man hat an keiner Stelle das Gefühl in einer Webapp zu Arbeiten.

Spellchecker in Action
Spellchecker in Action

Die Organisation von verschiedenen Dokumenten läuft absolut selbsterklärend. Von Ordnern, bis zur Suche nach bestimmten Dokumenten ist alles an Board was das Herz begehrt. Synchronisiert wird über die Cloud. Dazu später noch mehr. Selbstredend, dass Write! mit Markdown genauso gut umgehen kann, wie mit Plaintext.

Viele Gute Ideen

Sollte man Texte mit verschiedenen Personen bearbeiten hilft Write! auch hier weiter. Es ist möglich, Texte so zu Teilen, dass ein gemeinsames Arbeiten ohne Probleme möglich ist, gemachte Änderungen sind für beide Seiten sofort sichtbar. 
Was mir fehlt ist die Möglichkeit geschriebene Artikel direkt zum Blog seiner Wahl zu schicken. Write! bietet hier lediglich sich selbst, oder Medium an. 
Ansonsten bietet die App auch alle erdenklichen Export-Möglichkeiten in andere Formate, .ODT, .DOC, oder .MD seinen hier noch als einige Beispiele erwähnt.

Export? Kein Problem!
Export? Kein Problem!

Wie viele Textverarbeitungsprogramme, gibt auch Write! die Chance Ziele für seinen zu erstellenden Text festzulegen. Die Vorschläge gehen von Textlängen für Twitter, bis zum vollständigen Buch. 
Apropos Buch. Ihr neigt zum Schreiben von längerem Texten und würdet diese gerne Aufteilen um eine bessere Übersicht zu erhalten? Kein Problem, hier hilf Write! auch weiter.

Raus aus der Zwickmühle?

Um es kurz zu machen; Es ist kompliziert. Mir gefällt Write! wirklich gut. Sei es die Optik, als auch die Funktionalität lassen kaum wünsche offen. Das einzige riesengroße Manko welches ich mit der App habe: die Cloud. 
Es gibt zwar die Möglichkeit Texte lokal zu speichern, möchte man allerdings Geräteübergreifend arbeiten geht kein Weg an der internen Cloud Lösung vorbei. Das ist sehr Schade. 
Das Verhalten der Entwickler wird transparenter schaut man sich das Preismodell von Write! an: 4,95$ kostet die App pro Monat. Darin ist natürlich auch der Cloudzugriff enthalten. Besonders positiv: Als Student darf man Write! kostenlos verwenden.
Ehrlich, wenn die App zusätzlich noch eine Option bieten würde, seine Dokumente auf einen eigenen Webspace zu sichern, ich könnte echt schwach werden. So bleibt mit aber nichts anderes als Ulysses weiter zu verwenden. Die Sicherheit meiner Dokumente ist und bleibt für mich oberste Priorität.

Für die Transparenz: Mir wurde von Write! App ein kostenloser Premium Zugang zur Verfügung gestellt. Dies hatte allerdings keine Einfluß auf die Bewertung oder die Wortwahl dieses Artikels.

Write! App – Schön Schreiben

Die Apple Watch als Sportuhr

Seit Anfang des Jahres bin ich Besitzer einer Apple Watch Series 2. Zugelegt habe ich Sie mir aus rein technischer Neugier für das Thema Wearabels. Ebenso war für mich interessant wie gut man die Apple Watch den tatsächlich als Sportuhr nutzen kann. Schließlich ist es genau das, was Apple ja von seiner Uhr behauptet.

Getestet habe ich die Watch bei verschiedenen Sportarten, immer in Kombination mit meiner Suunto Ambit 3 Peak. Letztere war für mich immer die Referenz. Ihre Werte glichen denen, die von mit im Labor bei einer Leistungsdiagnostik gemessen wurden. 
Als Apps habe ich in der Regel die Standard Workout App von Apple verwendet. Mir ist durchaus bewusst, das es für die verschiedenen Sportarten auch durchaus bessere Apps für die Watch gibt. Aber der Fokus von mir lag vielmehr auf der Qualität der Daten und die generelle Funktionalität der Uhr. 

Ich habe auch Apps wie Runtastic oder Laps, oder MySwimPro probiert. Aber hier hat mich keine wirklich überzeugt und ausserdem wollte ich mich nicht bei zig verschiedenen Diensten anmelden.

Laufen

Beim Laufen viel mir sofort auf, das die Pulswerte nicht gestimmt haben, im Schnitt hat die Uhr bei mir rund 10-15 Schläge mehr angezeigt als die Suunto. Das ist absolut inakzeptabel möchte man gezielt nach seinen Pulswerten trainieren. Die Anzeige war allerdings schnell und zeigte jeweils aktuelle Werte. Die gängigen Tricks, wie Armband enger stellen, oder den Arm wechseln habe ich probiert, es war alles ohne Erfolg.
Dafür waren die GPS Daten der Uhr absolut identisch mit denen der Suunto.
Ein kleines Manko der Workouts App sei noch erwähnt, Sie ist wirklich nur ein mittel der Wahl um sein Training aufzuzeichnen. Trainingsplanung, oder die Möglichkeit Intervalle zu definieren sucht man hier vergebens.

Radfahren

Auch hier das gleiche wie beim Laufen: falsche Pulswerte!
Positiv fand ich die Navifunktion der Uhr. Sie signalisiert via tappen einen Richtungswechsel. Das klappt auf dem Rennrad sehr gut, beim Crosser jedoch war die Anzeige stellenweise zu langsam. Das könnte aber auch an der Nutzung im Wald und auf relativ verwinkelten Kurs gelegen haben.
GPS hat wieder tadellos funktioniert. Allerdings sollte man beachten, dass die Laufzeit der Uhr wirklich sehr gering ist, nach 4h inkl. GPS ist Schluß.
Was ich mir von der Workouts App wünschen würde wäre eine Auto- Start-Stop Funktion. Diese wurde schmerzlich vermisst.

Schwimmen

Beim Schwimmen konnte ich die Pulswerte nicht vergleichen, da die Ambit den Puls unter Wasser nicht messen kann. Gefühlt würde ich aber sagen, dass die Uhr hier genauer ist, als beim Laufen und Radfahren. Allerdings zeigte Sie bei mir immer einen kontinuierlichen Durchschnitts Pulswert. Auch harte Sprints oder Koppeltrainings haben daran nichts geändert.
Schade ist auch, dass das erkennen von unterschiedlichen Schwimmstilen so gut wie gar nicht klappt. Hier war die Suunto und Ihre Erkennung deutlich besser. Das Zählen der Bahnen hat auch nicht immer funktioniert, im Schnitt haben bei einer 3km Einheit immer rund 300m auf der Apple Watch gefehlt. Das ist zu viel!

Krafttraining

Hier war alles dabei, vom Gerätetraining über CrossFit. Die Pulswerte haben meines Erachtens nach ziemliches wirr war angezeigt. Bei HIIT Einheiten wurde Gefühlt in der Pause der Pulswert angezeigt den ich innerhalb des Intervalls hatte und umgekehrt. Zugegeben, hier brauche ich das Feature auch nicht wirklich, aber rein aus der Erwartung heraus würde ich mir ein anderes Verhalten wünschen.
Ansonsten stören mich Uhren beim Krafttraining, hier hat die Apple Watch sogar den Vorteil, dass Sie schlanker und leichter ist als die Ambit. Diese punktet jedoch dadurch, das man lediglich den Brustgurt tragen muss und die Uhr in die Ecke legen kann um Pulsgesteuert zu trainieren.

Der Rest (aus sportlicher Sicht)

Als ITler finde ich die Erinnerung ans gelegentliche Aufstehen sehr nett. Aber wenn ich morgen einen 1,5h Lauf gemacht habe, möchte auch nicht 30min danach erinnert werden, dass ich unbedingt aufstehen muss!!!1111 Auch sei erwähnt, das die Zeitmessung der “Stehzeit” wohl vollkommen willkürlich ist, anders kann ich mir nicht erklären wie ich um 10.00Uhr morgens schon 12h Stehzeit haben kann. Gleiches gilt im übrigen für die Messung der Übungen. Hier bringt das Aufstehen am morgen manchmal schon 10min Bonus…

Der Schrittzähler bringt auch Licht ins dunkel wieviel man sich wirklich unter Tag bewegt. Hier auf 10.000 Schritte zu kommen, ohne das man Laufen war ist nämlich gar nicht so einfach.

Fazit

Für ambitionierte Sportler gibt es sicherlich sehr viele bessere Sportuhren am Markt als die Apple Watch. Für jemanden der mit dem Sport anfangen will und bereits ein Watch besitzt: Super, raus mit Dir und leg los! Sobald das Training jedoch ambitionierter wird würde ich jedem sofort so einem, Gerät mit Brustgurt raten, hier ist die Pulsmessung wesentlich exakter als an der Hand.
Persönlich nutze ich die Watch nur noch beim Schwimmen, hier sind die Pulswerte und das erkennen der Schwimmstile für mich nicht wichtig. Stattdessen lege ich wert auf eine kleine Schlanke Uhr und das ist die Apple Watch im gegensatz zu Suunto Ambit mit Sicherheit!

Die Apple Watch als Sportuhr

Flossing, ein Selbsttest

Das Thema Faszientherapie ist ja mittlerweile in aller Munde und so ziemlich jeder Sportler, den ich kenne, hat eine Blackroll zu Hause stehen.
Der neuste Trend zu dem Thema heißt Flossing, und genau das habe ich mir mal genauer angeschaut.

Flossing Bänder in Blau und Schwarz
Die verschiedenen Farben haben unterschiedliche Stärken.

Mehr Beweglichkeit durch Abbinden

In der Physiopraxis 03/15 fand sich der Artikel “Schmerzfrei und beweglich durch Abbinden” zu Thema Flossing. Hier wird im Grunde sehr prägnant das beschrieben, wofür Flossing steht. Durch das Abbinden und mobilisieren mithilfe von Gummibändern werden betroffene Muskel, Gelenke oder Faszien wieder beweglich gemacht und – falls vorhanden – Schmerzen gelindert. Klingt verlockend, oder nicht?
Im Artikel werden noch mehr positive Effekte von Flossing beschrieben, da wären noch: beschleunigte Regeneration und kürzere Rehabilitation.
Erfunden wurde das Flossing übrigens von einem US-Amerikaner namens Kelly Starrett. Damals noch unter dem Begriff “Voodoo Flossing” hat der Sportwissenschaftler und Physiotherapeut in Verbindung mit manualtherapeutischer Behandlung ein Konzept entwickelt, das sich Mechanismen im Körper zunutze macht, die seine Wirksamkeit erklären.

Die Wirkmechanismen beim Flossing

  • SchwammeffektHier kommt der gleiche Effekt wie bei der Blackroll zum Tragen. Durch ein schwammartiges “Auspressen” der betroffenen Muskel kommt wieder frisches Wasser ins Gewebe, so dass dieses wieder besser arbeiten kann.
  • Subkutane IrritationDDurch die Überreizung mechanischer Rezeptoren wie zum Beispiel den Propriozeptoren sollen Verklebungen der Faszien und daraus resultierende Schonhaltungen aufgelöst werden. Im besten Falle wird diese neue Haltung auch gleich als “die bessere” Haltung im Gehirn abgespeichert.
  • Kinetic ResolveAuch hier geht es an Bindegewebe. Durch das Auflösen von Faszialen-Crosslinks wird die maximale Dehnfähigkeit des Bindegewebes und die allgemeine Beweglichkeit verbessert.

Der Praxistest

Nicht alles was sich in der Theorie gut anhört, muss auch in der Praxis gut sein. Daher ließ ich es auf einen Praxistest über eine Laufzeit von zwei Wochen angekommen. In dieser Zeit habe ich mir, mit Ausnahme von zwei Tagen, die Beine “abgebunden”. Angeleitet durch meine Frau – die ausgebildete Physiotherapeutin ist – habe ich mich genau an die Instruktionen gehalten, die auch im Buch zu finden sind.

Flossing der Archillessehne
Sieht exact so schmerzhaft aus wie es ist. (Quelle: http://www.medical-flossing.de)

Das Ergebnis war für mich ernüchternd. Außer, teilweise recht heftigen, Schmerzen habe ich wenig Verbesserung von irgendwas verspürt. Sicherlich war nach dem Lockern der Bänder eine verstärkte Durchblutung zu spüren. Aber für diesen Effekt brauche ich kein Flossing.
Auch in Sachen Beweglichkeit und verbesserter Muskeltonus wurde ich enttäuscht.
Wenn Ihr mich fragt, kann man sich das Geld für das Band/Buch sparen und lieber, falls noch nicht vorhanden, in eine Blackroll investieren. Die ist wirkungsvoller und wesentlich gefahrloser (Stichwort: Durchblutungsstörung) anzuwenden als das Flossing Band.
Mich würde interessieren, ob Ihr bereits Erfahrungen mit dem Thema Flossing gemacht habt und wenn ja, welcher Art?

  • Noch ein Artikel der sich mit dem Thema befasst und es etwas drastischer ausdrückt findet Ihr hier 1.
  1. http://dumbrunner.com/training-news/2016/8/3/flossing-is-bullshitand-while-were-at-it-so-is-stretching
Flossing, ein Selbsttest

Werbung im Netz blockieren: uBlock

Jeder kennt Sie und jeder hasst Sie, Werbung im Internet ist die Pest. Grund genug sich um entsprechende Browser-Plugins zu kümmern die nur einen Zweck haben: Werbeeinblendungen und Tracking auf Webseiten zu unterbinden.

Der Vorreiter ist ganz klar AdBlock, nicht zu verwechseln mit AdBlockPlus. Letztere haben nämlich ein “geschmäckle”. Aber auch Ghostery ist vielen ein Begriff, aber auch diese Erweiterung ist nicht frei von Kritik. Auch sie soll Ihre Daten an die Werbeindustrie verkaufen. Zudem haben beide Erweiterungen einen entscheidenden Nachteil: Sie Bremsen den Browser beim Laden von Webseiten aus.

Hier kommt uBlock ins Spiel. Ebenfalls eine Erweiterung für nahezu alle gängigen Browser, jedoch in Sachen Performance, den beiden Erstgenannten recht überlegen:

Speicherverbrauch

Speicherverbrauch der verschiedenen Erweiterungen im Vergleich.

CPU-Auslastung

CPU Auslastung im Vergleich

Die Installation geht wie bei jeder Erweiterung nahezu von selbst. Danach sollte ein Blick in die Einstellungen geworfen werden. Die gewählten “3rd-Party” Filter entsprechen der Minimalkonfiguration und sollten zumindest um die Entsprechenden Länderspezifischen Filter ergänzt werden.
Nach dem Motto “Viel, hilft viel“ darf man aber auch gerne in den Medium-Filter Modus wechseln. Dieser sieht dann so aus:

Medium Filter Modus in uBlock
Zusätzlich dazu muss noch im Reiter “Meine Filter“ folgendes Ergänzt werden:

* * 3p-script block
* * 3p-frame block 

Jetzt sollte der ganz normale Wahnsinn im Netz vollständig von eurem Monitor verschwunden sein!
Sollte doch mal etwas angezeigt werden, reicht ein Rechtsklick auf die Werbung und ein weiterer auf “Block Element”. Jetzt habt Ihr gezielt die Möglichkeit die entsprechende Werbung anzuklicken und die Filterliste einen Eintrag reicher zu machen.

Whitelist

Andersrum geht es natürlich auch. Viele kleinere Webseiten und Blogs finanzieren sich einzig und allein durch die Anzeige von Werbung. Hier solltet Ihr also auch so fair sein und die auf die Whitelist von uBlock setzen. Ansonsten wird der Betreiber der Seite keinen Cent für euch bekommen. Das muss jeder von euch letztendlich selbst entscheiden. Meine Regeln hierfür sind eigentlich recht klar: Auf großen Seiten Blocke ich immer alles. Auf kleinen Blogs, oder privaten Seiten nur, wenn die Werbung wirklich störend ist.

Werbung im Netz blockieren: uBlock

Review: REV-Paddels

Das Schwimmen ist für den gemeinen Triathleten entweder notwendiges Übel, um auf Rad, beziehungsweise in die Laufschuhe zu kommen, oder ein wunderbare Teildiziplin dieser schönen Sportart. Im Training wird häufig ein ganzer Haufen “Spielzeug” verwendet, seien es Flossen, Schnorchel, Paddels, Pull-Bouy um nur einige zu nennen. Hier möchte ich euch kurz ein weiteres Hilfsmittel vorstellen, welches mich seit einiger Zeit zum Training begleitet: REV-Paddels.

REV-Paddels
Klein, aber effektiv: REV-Paddels (Quelle: rev-paddels.de)

 

“Erfunden“ wurden Sie von Holger Lünning, Sportwissenschaftler, Schwimmtrainer und vielen bekannt für gute Beiträge zum Thema Schwimmen in den Zeitschriften, triathlon-training und Swim. Die Idee dahinter ist im Prinzip recht simpel.
Einer der häufigsten Fehler beim Schwimmen ist, dass das Wassserfassen mit einem abknicken der Hand eingeleitet wird. Dies führt jedoch dazu das die effektive Abdruckfläche (Hand + Unterarm) nicht sofort benutzt wird um effizienten Vortrieb zu gewährleisten. Stellt euch hierzu am besten einmal folgendes vor. Ihr besitzt kein Handgelenkt und müsstet euch im Wasser nur durch ein abknicken des Ellbogens nach vorne drücken. Kling kompliziert? Ist es aber eigentlich nicht.
Genau hier setzen die REV-Paddels an. Sie “versteifen“ das Handgelenk und zwingen den Schwimmer so zu einem effektiveren Zug.

Unterwasserphase mit den REV-Paddels
Soll sollte es aussehen! (Quelle: rev-paddels.de)

In der Praxis

Angefixt durch diese, simple, aber dennoch gute Idee habe ich mir gleich ein paar geordert und setze sie mittlerweile regelmäßig im Training ein.
Das Anlegen ist, mit ein wenig Übung, schnell passiert. Hier sei nur kurz erwähnt, dass das Tragen einer Uhr sich aus logischen Gründen erübrigt.
Den Beschriebenen Effekt im Wasser merkt man beim Einsatz recht schnell. Viele kleine Fehler in der Unterwasserphase werden gnadenlos aufgedeckt. Beim Verwenden der Paddels stellt sich am Anfang das Gefühl ein, als würde man im Wasser “umhereiern”. Das legt sich aber recht schnell. Richtig bemerkbar macht sich die Korrektur allerdings, wenn man die ersten Züge nach dem verwenden der REV-Paddels schwimmt, man spürt sehr deutlich das mehr Druck im Wasser aufgebaut wird!

Weniger ist mehr

Wie bereits geschrieben, setze ich die REV-Paddels sehr häufig in meinem Training ein. Hierbei achte ich jedoch darauf das ich weniger lange Strecken damit Schwimme, sondern vielmehr versuche kurze Strecken (50-100m) mit den Paddels zu schwimmen, um anschließend die längeren Abschnitte ohne zu absolvieren. Also lieber mehrmals wechseln, als alles am Stück zu schwimmen.
Persönlich merke ich den Unterschied auch nach mehrmaligen Verwenden noch deutlich und genieße es, mit einem guten Abdruck durchs Wasser zu gleiten.
Die bevorzugte Schwimmlage spielt übrigens keine Rolle. Auch der zusätzlichen Verwendung von “richtigen” Paddels und Co steht nicht im Wege. Gerade beim Einsatz von REV- + normalen Paddels wird schnell deutlich wie schnell die Muskulatur ermüdet und das Zugmuster unsauber wird.

REV-Paddels + normale Paddels im Einsatz
Die Kombination mit anderen Tools ist kein Problem! (Quelle: rev-paddels.de

 

Letztendlich habe ich keine genauen Vergleichszahlen und halte dies auch als Parameter für die Sinnhaftigkeit einer Verwendung als fraglich. Aber der persönliche Eindruck sagt mir, dass die REV-Paddels eines der “Spielzeuge” sind, die ohne viel Mühe in ein normales Training eingebaut werden können und dazu noch einen deutlich spürbaren Effekt bringen.
Probiert es einfach einmal selbst aus und berichtet, was Ihr davon haltet.

Review: REV-Paddels

Verlosung – rubiTrack for iOS







rubiTrack for iOS ist ein wahres Multitalent wenn es darum geht eure sportlichen Aktivitäten zu verwalten, oder aufzuzeichnen. Die App verfügt über hochauflösende Satellitenbilder von OpenStreetMaps und stellt auf diesen eure Trainingsaktivität sehr ansprechend dar. So ist es möglich, jederzeit leicht nachzuvollziehen was, wann, wo auf der Strecke los war (Herzfrequenz, Steigung, Pace uvm.).
Die umfangreiche Statistik macht es sehr einfach genau zu analysieren und zu vergleichen wie das Training gelaufen ist.
Der Recorder ist individuell einstellbar und in der Lage nahezu alle sportlichen Aktivitäten aufzuzeichnen (Schwimmen fällt aus bekannten gründen weg ;-)). Die App kann dabei im Hintergrund laufen und ist hierbei sehr energieeffizient.


Satelitenansicht der TraingsstreckeDer rubirack Recorder

Kompatibilität

rubiTrack kann mit vielen Diensten wie Dropbox, Garmin Connect, Suunto Movescount, RunKeeper, Withings und Fitbit synchronisiert werden. Darüber hinaus kann man mit der Mac-Version auch via WiFi die Daten abgleichen.

Equipment

Eine Verwaltung des Equipments, sei es Fahrräder, Laufschuhe oder alles was euch so einfällt ist ebenfalls implementiert. rubiTrack hilft euch auch dabei herauszufinden welcher Schuh schon die meisten Kilometer auf dem Buckel hat und wann er wo gekauft wurde.

Das Equipment im DetailÜbersicht des Equipments

Verlosung

Hier möchte ich nun eine Lizenz für rubiTrack for iOS Verlosen, postet hierzu einfach einen Kommentar bis zum 31.12.13 um 12:00Uhr unter diesen Artikel. Der Gewinner wird im Anschluss von mir ermittelt und entsprechend benachrichtig.

Falls Ihr nicht warten wollt, könnt Ihr die universal iOS App für 29,99€, oder die Version für OSX um 35,99€ gleich in den entsprechenden Stores erwerben. Die OSX Version kann darüber hinaus auch auf der Homepage des Entwickler zum testen runtergeladen und erworben werden, so könnt Ihr euch in ruhe anschauen was euch erwartet.
In jedem falle ist rubiTrack für jeden ambitionierteren Sportler, oder Statistikfreak ein sehr lohnenswerter kauf!

Verlosung – rubiTrack for iOS

Blackroll-Orange – Macht Müde Knochen Munter

Die meisten, die regelmäßig Sport treiben, kennen das: irgendwo ziept und zwickt es doch immer mal und auch die Beine sind heute nicht so locker wie sonst. Woher kommt das und, noch besser, was kann man dagegen tun? Zur zweiten Frage gibt es bei uns im Haushalt dafür seit längerem eine Lösung: die Blackroll-Orange.

Blackroll-Orange Pro-Version

 (Quelle: Herstellerwebsite)

Eine kleine Rolle mit großer Wirkung

Die Blackroll-Orange ist eine 30cm lange, aus Polypropylen hergestellte Rolle zur Selbstmassage. Hierbei werden die verklebten Faszien und die verspannten Muskeln wieder weich und geschmeidig gemacht, zudem wird die generelle Dehnfähigkeit ein wenig erhöht. Das ganze hat den Vorteil, dass man die Übungen bequem daheim vor dem Fernseher, oder vor dem zu Bett gehen erledigen kann. Allerdings seid gewarnt, es ist gerade am Anfang äusserst schmerzhaft!

Übung mit der Blackroll

(Quelle: Herstellerwebsite)

Kontrovers diskutiert – Für uns wunderbar

Natürlich kann eine Blackroll eine professionelle Massage nicht ersetzen. Ein Physiotherapeut oder Masseur ist in der Lage, auch die hartnäckigsten und kleinsten Verspannungen zu lokalisieren.
Obwohl das Prinzip der Blackroll viel simpler ist, ist es dennoch sehr wirkungsvoll. Dadurch ist sie ein wahrer Zugewinn und eine sinnvolle Ergänzung für jeden.
Um das Thema Faszien und speziell das MR (Myofascial Release) wird im Moment sehr lebhaft diskutiert, ausserdem finden viele die Rolle und Ihren Preis (29,95 EURO) übertrieben. Letztendlich muss das aber jeder für sich selbst entscheiden.

Die Rolle gibt es in drei verschiedenen Versionen: Medium, Standard und Pro. Hierbei wurde auf die bestimmten Bedürfnisse der Anwender Rücksicht genommen. Wir habe nur die Pro-Version getestet. Diese ist, für mein Empfinden, genau richtig für Sportler!
Wir haben uns beim Kauf gleich für das Komplett-Set entschieden. In diesem sind zusätzlich zur großen Rolle noch eine kleine Rolle, zwei Bälle, eine DVD mit Übungen und ein Poster enthalten. 

Das Starter-Set

(Quelle: Herstellerwebsite)

Bei uns hat die Rolle einen festen Platz im Training eingenommen und wird nahezu täglich verwendet.

Mehr zum Thema Blackroll und Faszien erfahrt Ihr hier:

Blackroll-Orange – Macht Müde Knochen Munter

Mac Apps Volume IV

Vierter und vorerst letzter Teil meiner Vorstellung der „Must-Have“-Mac Apps.

Omnifocus

Omnifocus IconMan sagt ja, dass man mit dem Alter vergesslich wird. Omnifocus und generell das GTD-Prinzip (Getting-Things-Done) helfen mir dabei Aufgaben, Erledigungen und Projekte aller Art erfolgreich zu meistern und diesem Problem entgegen zu wirken.

In erste Linie ist OF für mich ein Erinnerungs- und Gedankensammelort in dem zentral alles abgelegt und zur Weiterverarbeitung gespeichert wird. Hier landet erstmal alles: eMails die nicht sofort beantwortet werden können, Ideen für neue Blog-Posts, Gedanken die weiterverfolgt werden wollen usw. usw. Aber auch alltägliche Aufgaben wie Blumen-Giessen, Einkaufen oder auch die Erinnerung an verschiedene Beiträge die gezahlt werden müssen. Durch die einfache Strukturierung macht es die App einem sehr einfach schnell eine Übersicht zu bekommen was aktuell anliegt und wo man evtl. akuten Handlungsbedarf hat (Stichwort: Rechnungen 😉 ) Omnifocus ist mit seinen beiden iOS-Pendants bei mir permanent im Einsatz.
Wer noch etwas mehr zu Thema GTD erfahren möchte, dem sei das Buch vom Erfinder empfohlen.


 

Dropbox

Dropbox Icon

Ehrlich gesagt kann ich mir das Arbeiten und den Umgang mit Dateien ohne die Dropbox gar nicht mehr vorstellen. Sicherlich sollte man sich hier im klaren sein, dass die gespeicherten Daten auf Servern irgendwo in den USA rumliegen und man im Zweifelsfall keine Sicherheit hat was mit diesen passiert, aber hierfür gibt es ja Services wie Boxcryptor. Da ich davon ausgehe, dass die Leser dieses Blogs alle schon Dropbox nutzen erspare ich mir eine lange Erklärung des Dienstes.

Nur so viel sei gesagt: Ohne geht es kaum noch.


 

Multi-Markdown-Composer

MMD-Icon

Last, but not least sei hier noch der Multi-Markdown-Composer von Fletcher Penny empfohlen. Mit ihm schreibe ich so ziemlich alles was mehr als 20 Wörter enthält und in Markdown formatiert werden kann.

Die App ist sehr minimalistisch gehalten und versteckt Ihr Wahres Potenzial im Hintergrund. So werden die verschiedenen Markdown-Formatierungen wie Inline-Links sofort korrekt formatiert und man kann das Ergebnis im Vorschau-Fenster begutachten. Auch der Zugriff auf Reference-Links oder, gerade bei längeren Dokumenten, die Navigation mit dem TOC (Table of Contens), gestaltet sich schnell und problemlos.

Die wahre Mächtigkeit zeigt sich jedoch beim Export der Dateien in verschiedene Formate wie LaTex, HTML, OPML oder PDF. Hier wird wirklich alles bis ins kleinste Detail 1:1 übernommen und man muss sich keinerlei Gedanken um die Nachbearbeitung machen.

Das war es erstmal mit meiner kleinen Vorstellung. Demnächst werde ich hier mehr auf einzelne Workflows mit den verschiedenen Apps eingehen. 

Mac Apps Volume IV

Nie wieder Schuhe schnüren, dank LockLaces.

Originalverpackte-LockLaces
Originalverpackte-LockLaces

Nie wieder Schuhe-Schnüren?!

Genau dieser Gedanke war es, der mich auf die Suche nach geeigneten Schnell-Schnürungssystemen gehen lies.
Getestet habe ich derweil viele, aber keine hat mich derart überzeugt wie die LockLaces.

Einfaches Prinzip, große Wirkung

Fertig-Montiert
Fertig-Montiert

Durch die elastischen Bänder sitzt der Schuh immer optimal am Fuß ohne lästige Druckstellen und ohne das Gefühl zu vermitteln, dass der Schuh zu locker sitzt.
Das An- und Ausziehen wird von einem kleinen Clip erleichtert, welcher fest als Abschluss an den beiden Senkeln sitzt. Den Abschluss bildet ein kleiner Plastiktropfen, der verhindert, dass der Clip beim raschen Wechsel oder beim flotten Lauf verloren geht.
Die Haltbarkeit übersteigt die eines herkömmlichen Laufschuhs bei weitem, und wer ein bisschen mehr „Luft“ am Ende der Senkel lässt, kann diese dann auch noch problemlos
in anderen Schuhen weiterverwenden.

Als Tipp am Ende: die LockLaces kosten hierzulande, gemessen an dem dass sie nur Schnürsenkel sind, ein Vermögen (teilweise 15,- Euro und mehr); daher bin ich dazu übergegangen sie mir gleich beim Hersteller selbst zu kaufen, der Preis pro Stück liegt bei 10,- USD und der Versand nach Deutschland kostet nur 3,- USD obendrauf.

Bis zum 28.02.2013 könnt Ihr zusätzlich 25% sparen indem Ihr den Gutscheincode „Save25“ am Ende der Bestellung verwendet.

Nie wieder Schuhe schnüren, dank LockLaces.

Mac Apps Volume III

Die Klausuren sind rum und hier kommt die versprochene Fortsetzung meiner kleinen Einführungsserie der “Must-Have”-Mac Apps.

1Password

1Password LogoEine der Anwendungen die definitiv als erstes auf meinem Mac landen ist 1Password. Man kann gar nicht oft genug erwähnen wie wichtig es im Web ist sichere und vor allem unterschiedliche Passwörter zu verwenden.
Da ich selbst weiß wie schwer es ist sich 50 verschiedene Passwörter zu merken kommt hier eine Passwortverwaltung, die es erlaubt sich per “Go & Fill” automatisch auf Websites anzumelden. Auch das erstellen sicherer Passwörter wird perfekt unterstützt. Aber nicht nur eure Login-Daten für Websites sind hier sicher, auch sämtliche Passwörter für den Hausgebrauch (WLAN, SIM-PIN uvm.) sind hier übersichtlich und schnell greifbar.
Als Zusatzfeature können auch die Daten der unterschiedlichsten Bank- oder Kreditkarten hinterlegt werden, so dass man diese nicht immer aus dem Portmonee kramen muss.
Im Zeitalter des Mac-App-Stores zwar nicht mehr so wichtig, aber dennoch nützlich; man kann auch seine Software-Lizenzen in dieser App verwalten. Kurz gesagt, alles was mit dem Thema Passwörter, Sicherheit oder Aufbewahrung sicherer Notizen zu tun hat, findet bei mir seinen Platz in 1Password.


nvAlt

NvALT IconAls Fork von Notational Velocity entstanden ist nvAlt mittlerweile das Programm der Wahl zur Verwaltung von Notizen aller Art, seien es Ideen für Blogposts, kleine Tipps und Tricks die sich im Laufe der Zeit ansammeln, oder Gesprächsnotizen die später weiterverwendet werden sollen. 
Dank Tagging und einer extrem schnellen Suche findet man sich auch in umfangreichen “Sammlungen” zurecht.
Bei mir liegen die Files als Plaintext in der Dropbox und sind somit von überall und mit jedem Editor zu bearbeiten, was einem schnellen Workflow ebenfalls zugute kommt. Als Referenz gilt hier der Blogpost von Michael Schechtner der den, in meinen Augen, besten Workflow für diese App parat hat.

Nur nebenbei erwähnt, das Zusammenspiel zwischen nvAlt und Alfred funktioniert natürlich auch tadellos.


Fantastical

Fantastical IconWie der Name schon vermuten lässt, ist Fantastical ein Kalender-Aufsatz der sich recht unauffällig in der Menu-Bar versteckt und dort vor sich hin schlummert.

Das alleine ist ja noch nicht der Rede wert, aber die Tatsache, dass dieser Kalender auf Volltexteingaben reagiert, schon eher. So erzeugt: “Mittagessen mit Freßsack am 30.03.13 von 12:00 bis 13:00 Uhr im Restaurant Deiner Wahl, Nürnberg” einen passenden Kalender-Eintrag.
Neben Deutsch versteht er bei der Eingabe auch Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch, da sollte also für jeden was dabei sein. Die Integration klappt so gut wie mit jedem Kalender, egal ob Google-Calendar, iCloud, Outlook oder Entourage.
 Zu diesen Nettigkeiten gesellt sich auch noch eine Wochenübersicht und die Möglichkeit schnell nach Events zu suchen, so dass sich bei mir zum Beispiel das Öffnen von iCal komplett erübrigt hat.

Im letzten Teil der Usability-Serie findet Ihr Omnifocus, Dropbox und MarsEdit.

Mac Apps Volume III