Video: Die 10 Gefahrenmuster bei Lawinenunfällen

Die Skitourensaision steht wieder vor der Tür und es wird Zeit sich wieder mit den typischen Gefahrenmustern bei Lawinenunfällen auseinander zu setzen.
Rudi Mair und Patrick Nairz, beide ausgesprochene Experten auf dem Gebiet der Lawinenkunde erläutern in diesem Video die wichtigsten Erkennungsmerkmale.

Video: Die 10 Gefahrenmuster bei Lawinenunfällen

Werbung im Netz, eine Meinung (Achtung Rant)

Werbung im Internet…

ist die Pest und gehört abgeschafft!

Diese Aussage alleine sollte schon reichen, aber da das Thema im Moment irgendwie nicht totzukriegen ist, gebe ich eben auch meinen Senf dazu ab.

Werbung ist überflüssig

Wann habt Ihr schon mal bewusst auf eine Anzeige im Netz geklickt? Ich noch nie, auch wenn ich den Werbeblocker ausnahmsweise einmal ausgeschaltet habe.

Werbung ist übergriffig

Was mittlerweile alles getrackt wird, ist nicht mehr schön und geht weit über das hinaus, was für mich als Kunden sinnvoll ist. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass viele Werbenetzwerke mehr über euch wissen, als der eigene Partner.

Werbung ist störend

Wenn ich den Werbeblocker mal ausschalte, wird mir auf vielen Seiten einfach nur schlecht. Von überall her wird man förmlich angeschrien, dies und das zu Kaufen, oder hier und da zu klicken, um Dinge zu kaufen, die mich nicht interessieren.

Werbung kostet Geld

Es ist erschreckend zu sehen, wie viel schneller eine Webseite lä̈dt, sobald ein Content-Blocker aktiv ist. Das sind alles Daten, die zusätzlich, zum Beispiel bei Aufruf aus dem mobilen Datennetz, mit übertragen werden müssen. Auf Kosten eures Datenvolumens. Werbung kostet also nicht nur Geld, sondern, was noch viel wichtiger ist, Zeit!

Aber Werbung ist wichtig, damit verdienen Leute ihr Geld!

Ganz ehrlich? Wenn Dein Geschäftsmodell auf Einnahmen durch Werbung basiert, hast Du ein falsches. 
Ein schönes Beispiel ist Bild.de. Die sperrt seit neuestem alle Nutzer aus, die einen Werbeblocker benutzen. Schön, es freut mich, dass ich den Mist, den die Bild produziert, nicht mal mehr aus Versehen vor die Nase gespült bekomme. 
Aber auch die ganzen Blogger und Newsaggegatoren da draussen brauchen keine Werbung. Wenn Ihr Geld verdienen wollt, richtet Dienste wie Patreon oder Flattr ein, oder nutzt Affiliate Links, wenn das nicht reicht, solltet Ihr ernsthaft darüber nachdenken, ob es die richtige Idee ist über das Bloggen, oder publizieren von News Geld verdienen zu wollen. Oder stellt eure Seite hinter eine Paywall. Wenn eure Inhalte so gut sind wie Ihr meint, gibt es bestimmt Nutzer, die dafür zahlen, sie zu sehen.

Genau aus diesem Grunde nutze ich auch keine Whitelist in meinen Content Blockern, um Seiten, die mich nicht komplett mit Werbung nerven, doch Geld zukommen zu lassen. Wenn mich das Angebot interessiert, bin ich auch gerne bereit, dafür zu zahlen. Falls nicht, gibt es da draußen sehr viele Alternativen.

Werbung macht das Internet kaputt

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Aber wer meint, was in das Internet schreiben zu wollen, der sollte dies tun, um andere an seinem Wissen teilhaben zulassen. Kostenlos. 
Wer meint, dass sein Wissen etwas Wert sei, der sollte sich dem Wettbewerb stellen und auf normalem Wege versuchen, Geld mit seinen Inhalten zu verdienen. Falls das nicht klappt, war es das Wissen wohl nicht wert…

Damit möchte ich wahrlich keine Kostenloskultur propagieren, wer Qualitä̈t liefert, der soll dafür auch entlohnt werden. Aber die Bewertung der Qualität möchte ich selbstbestimmt vornehmen und dafür nicht meine persönlichen Daten preisgeben.

Werbung im Netz, eine Meinung (Achtung Rant)

Dienstminimierung: Pocket raus, Pinboard rein

Nicht immer hat man die Zeit, Blogpost, oder andere Informationen im Netz sofort zu lesen. Dafür habe ich lange Zeit den Dienst Pocket verwendet, der es ermöglicht, eben diese Website für das spätere lesen offline zu speichern. Durch eine extrem gute Integration in alle Browser und einer guten App-Unterstützung war es jederzeit möglich auf Pocket und sein Archiv zuzugreifen.

Im Rahmen meiner Aktion “Dienstminimierung” – in der es darum geht a) die generelle Verwendung von Diensten und Services einzuschränken und b) meine Daten wieder mehr unter meine Kontrolle zu bringen – ist aber Pocket nun ersetzt worden durch einen Dienst, den ich ebenfalls schon sehr lange im Einsatz habe: Pinboard.in.

Eigentlich als Social-Bookmarking gedacht, hat Pinboard ebenfalls eine Option gespeicherte Informationen als “Später lesen“ zu markieren. Dank des Share-Sheets in iOS und der fabelhaften iOS-App Pinner ist die Integration auf dem Smartphone kein Problem. Einziger Haken, der Browser am Rechner, hier hatte ich bisher keine Lösung gefunden Links, die ich gerne später anschauen möchte, schnell in Pinboard zu speichern.

Das hat sich mit einem kleinen Workflow für Alfred aber schlagartig geändert: Workflow for Pinboard. Dieser erlaubt es, den aktuell geöffneten Tab, nebst entsprechender Schlagworte und gesetzter Optionen (Privater Link / Später Lesen) schnell bei Pinboard zu speichern.

Schnelle Eingabe von Schlagworten
Schnelle Eingabe von Schlagworten

 

Der Workflow bietet weiterhin noch etliche weitere Möglichkeiten. Er durchsucht zum Beispiel euere bereits gespeicherten Bookmarks, kann Schlagworte verändern et cetera. Ein Blick in die Einstellung kann also nicht schaden!

Die Einstellungen des Workflows
Die Einstellungen des Workflows

 

Nun fehlte noch eines.
Als sehr wählerischer Mensch in Bezug auf Schriftarten- und größen habe ich es gerne in der Hand, zu entscheiden wie ich Websiten lese. Da, meiner Meinung nach, sich viel zu wenig mit einem schönem Layout und einer lesbaren Schrift auseinandergesetzt wird, muss hier auch eine Do-It-Yourself Lösung für mich her. Diese kommt in Form der OS X-App ReadKit.
Hier kann ich direkt auf die Später Lesen Bookmarks in Pinboard zugreifen und mir diese, so wie ich möchte, anzeigen lassen.

Listenansicht von ReadKit
Listenansicht von ReadKit

 

Somit gibt es keinen Grund mehr, Pocket zu verwenden und jemandem fremdes Informationen über mich preiszugeben. Denn denkt immer dran:

Free Model
Free Model

(Quelle: Geek & Poke)

Dienstminimierung: Pocket raus, Pinboard rein