Lesenswertes: Why Microsoft Word must die







Herrlich zu lesender Text mit vielen Wahrheiten über die man sich definitiv Gedanken machen sollte.
Mit LaTex steht ja schon lange ein System zur Verfügung, welches nicht sonderlich schwer zu erlernen ist. Und wer es noch einfacher haben möchte nimmt eben Markdown.

I hate Microsoft Word. I want Microsoft Word to die. I hate Microsoft Word with a burning, fiery passion. I hate Microsoft Word the way Winston Smith hated Big Brother. Our reasons are, alarmingly, not dissimilar …

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Lesenswertes: Why Microsoft Word must die

Podcastempfehlung: Alternativlos, Folge 30







Wer schon immer mal Wissen wollte was es mit Kryptographie so auf sich hat, und wie die Geheimdienste dieser Welt uns Abschnorcheln, sollte sich die aktuelle Folge von Alternativlos nicht entgehen lassen.
Fefe und Frank beleuchten die geschichtliche Entwicklung der Geheimdienste bis hin zum aktuellen NSA Skandal.

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Podcastempfehlung: Alternativlos, Folge 30

Gedanken: Warum TouchID keine so saublöde Idee ist

Der neue TouchID-Sensor

 (Quelle: Apple)

Dass der TouchID-Sensor im neuen iPhone 5S sicherheitstechnisch nicht das Gelbe vom Ei ist hat uns der CCC ja bereits eindrucksvoll bewiesen. Rein aus Gründen der Sicherheit ist der Fingerabdrucksensor wohl er als “Gimmick” einzuordnen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es sinnvoll ist diese Art der Verifizierung in ein Smartphone einzubauen.

Besser als gar nichts

Wie viele eurer Freunde und Bekannten nutzen überhaupt ein Passwort auf Ihrem Smartphone – bestimmt nicht viele – und warum? Aus Bequemlichkeit oder weil sich schlichtweg keiner darüber Gedanken macht was passieren kann, wenn das geliebte Stück mal abhanden kommt – sei es durch eigene Schusseligkeit oder durch Diebstahl. Hier kommt TouchID genau richtig, erstens wird der Spieltrieb geweckt und zweitens ist es sehr einfach einzurichten. Es wird einem quasi “auf’s Auge gedrückt`”. Also ein definitiver Pluspunkt für die Sicherheit.
Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass TouchID sicherer ist als eine vierstellige Pin. Diese könnte ein potenzieller Dieb technisch relativ schnell knacken, der Fingerabdruck indes, ist schwerer zu bekommen.

Was ist mit der Rechtlichen Seite der Sicherheit

Zuerst sollte man zwischen Strafrecht und Zivilrecht unterscheiden. Zivilrechtlich ist es Apple untersagt den Fingerabdruck auf Ihren Servern zu speichern, weder als Hashwert, noch als Klardatei.

Und Vater Staat?

Strafrechtlich gesehen darf auch niemand dazu gezwungen werden mal eben so mit Hilfe seines Fingers ein Gerät zu entsperren, es sei denn es liegt ein Strafverfahren gegen Ihn vor (§ 81b StPO). Aber mal ehrlich, dann hat derjenige so wie so ein weitaus größeres Problem. Auch dürfen aus bereits gespeicherten Fingerabdrücken keine Kopien erstellt werden um damit das Gerät zu entsperren, das wäre eine Zweckentfremdung die vor Gericht zur Erklärungsnot seitens der Ermittler führen würde. Natürlich gilt dies alles nicht, wenn Gefahr im Verzug ist. Dann aber hat der Staat so wie so ganz andere Mittel an der Hand…

Zugewinn an Persönlicher Sicherheit

Für mich wäre eine Kombination aus Pin & Fingerabdruckscan die derzeit beste Kombination. Aber das wird wohl ein Wunschdenken bleiben. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden ob und wie er TouchID (oder wie auch immer die künftigen Entwicklungen anderer Hersteller heißen werden) nutzen möchte. Meiner Meinung nach ist das System aus der reinen Sicherheitstechnik heraus gesehen tatsächlich ein Gimmick, welches sich relativ leicht umgehen ließe. Aber wer dazu in der Lage ist, lässt sich auch von einer 4-stelligen Pin nicht abhalten an die Daten zu kommen…
Allerdings ist die Hemmschwelle eine Sicherheitsschranke zu seinem System zu setzen dank TouchID ein wenig gesunken. Der daraus resultierende Zugewinn an Sicherheit ist demnach nicht zu verachten.
Last but not least regt auch die gesamte Diskussion über Pro- & Kontra von TouchID den ein oder anderen zum Nachdenken für das setzen eines Passwortes an. Das alleine wäre schon ein Gewinn!

Gedanken: Warum TouchID keine so saublöde Idee ist

Omnifocus Task via Batch aus Drafts importieren

Als jemand der sich mittlerweile jede noch so kleine Aufgabe in Omnifocus speichert, bin ich natürlich froh wenn man selbiges auch vereinfachen kann.
Hier kommt die App Drafts ins Spiel. Mit Ihr ist es nicht nur möglich einzelne Aufgaben direkt in Omnifocus zu speichern, sondern es gehen auch mehrere Tasks auf einmal – getrennt durch eine neue Zeile.

Der Trick hierbei ist, in den Einstellungen von Drafts die Funktion “Allow URLs to trigger actions” zu aktivieren. Dadurch wird es möglich mit Hilfe eines x-callbacks die beiden Apps immer wieder aufzurufen bis die Liste abgearbeitet ist.

Settings in Drafts

Die URL Action sieht dann wie folgt aus:

drafts://x-callback-url/create?text=[[draft]]&action= List%20in%20Reminders&x-success=omnifocus://

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass in Omnifocus selbst die Einstellung “Captue Reminders” eingeschaltet ist. Wie das funktioniert, wird hier ansehnlich erklärt (Bem. In Omnifocus 2 sieht das Menü ähnlich aus).

Quelle

Omnifocus Task via Batch aus Drafts importieren

Impressionen aus dem Festsaal der Alpen

Anfang September waren wir nochmals für zwei Tage im Engadin auf Hochtour unterwegs, diesmal sollte der Piz Bernina über den Biancograt und der Piz Palü überschritten werden.
Ein paar Impressionen von den beiden Tourentagen möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Von Pontresina aus ging es durch das Val Roseg hinauf zur Tschiervahütte auf 2573m.

Aufstieg zur Hütte durch das Val Roseg

Die Tschiervahütte

Das morgige Ziel: der Piz Bernina.

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Es ging recht spät los, wir sind erst um 05:25Uhr aufgebrochen. Zuerst über Geröll und später über eine kleine Schneeflanke zum ersten Grat: den Fuorcla Prievlusa hinauf. Ab hier musste ein kurzes Kletterstück gemeistert werden, um auf den Biancograt zu gelangen.

Die Schneeflanke zur Fuorcla Prievlusa

Der Biancograt ist eine beeindruckende Erscheinung, ein wunderbare Firngrat der einfach zu begehen ist, sich aber dennoch in die Länge zieht. Nicht umsonst wird dieser Grat auch als „Stairways to Heaven“ genannt.

Da geht`s zum Biancograt

Stetig mit guter Steigung geht`s hinauf.

Bald Geschafft!

Oben angekommen steht man auf dem Gipfel des Piz Bianco. Danach folgt der schwierigste Teil der Tour, der Übergang vom Piz Bianco auf den Piz Bernina. 

Übergang von Piz Bianco auf den Piz Bernina

Hier sind einige Kletterpassagen im II. bis III. Grad zu bewältigen und es wird absolute Schwindelfreiheit gefordert. Um Zeit zu sparen sind wir dieses Stück seilfrei geklettert.

Schöne Kletterei am Übergang

Insgesamt gibt es zwei Abseilstellen die man auch gerne in Anspruch nimmt.

Zweite Abseilstelle

Der letzte Anstieg zum Gipfel.

Noch ein kleines Stück zum Gipfel

Um 12:00Uhr waren wir dann endlich am Gipfel.

Am Gipfel angekommen.

Der Abstieg erfolgte über den Spallagrat, der dank mehrmaligem Abseilen auch relativ schnell erledigt war. 

Über den Spallgrat ging`s hinuter

Und weiter runter...

Gegen 17:30 Uhr sind wir auf der Marco e Rosa (3609m) angekommen.

Die marco e Rosa Hütte

Am nächsten Morgen ging es gemütlich in Richtung Piz Palü los.

Angeseilen ist pflicht auf dem Gletscher

Beeindruckende Gletscherlandschaften

Nach ca. 1,5h erreichten wir einen Felsgrat, bei weitem nicht so ausgesetzt wie am Vortag, der aber nochmals Kletterfähigkeiten und Schwindelfreiheit gefordert hat.

Kletterei am Grat

Die weitere Tour verlief relativ unspektakulär über viel Eis und Schnee zum Gipfel. 

Gipfelanstieg

Der Westgipfel des Palü

Der Piz Palü hat drei Gipfel, wobei der Hauptgipfel nicht gleich der Höchste ist. 
Im Anschluss sind wir über die Diavolezza ins Tal abgestiegen (langer Hatscher!) und wieder nach Hause gefahren.

Schön war`s, im Festsaal der Alpen!

Der Festaal der Alpen, links sieht man den Piz Palü

Impressionen aus dem Festsaal der Alpen

iPad Apps für das Studium -Revisited-

Mittlerweile hat sich einiges am Markt der iOS-Apps getan und auch meine favorisierten iPad Apps für das Studium wurden teilweise durch, meiner Meinung nach, bessere ersetzt. Hier gibt es nun die aktuelle Konfiguration mit der ich das kommende Semester bestreiten werde.

IPad Homescreen

Streiche: UPAD, setze: Notability

Notability ersetzt nicht nur UPAD, sondern auch gleich PDFPen mit. Mit dieser App ist man in der Lage ein PDF direkt in die App zu laden und zu annotieren. Zugegeben, gerade bei großen PDFs dauert das manchmal etwas länger, aber dafür sind die weiteren Möglichkeiten zur Bearbeitung nahezu unbegrenzt. Notability ist übrigens eine Universal-App und bietet diverse Möglichkeiten zur Synchronisation. Also auch wenn das iPad mal nicht zur Hand ist geht`s schnell am iPhone weiter. Auch wurde der Wacom Bamboo durch einen Adonit Jot Pro ersetzt, da dieser ein schöneres Schriftbild erzeugt.

Streiche: Byword, setze: Editorial

Editorial ist ein sehr mächtiges Werkzeug zum Umgang mit Texten aller Art. Es erlaubt zum Beispiel komplette Workflows zu definieren und diese bei Bedarf auszuführen. So werden bei mir Texte die bestimmte Keywords enthalten gleich in den entsprechenden Ordner in der Dropbox abgelegt. Zudem finde ich diesen Editor vom Syntax Highlighting besser als Byword. Ein sehr ausführliches Review findet Ihr bei Macstories.

Streiche: miCal, setze: Calendars 5

In meinem Artikel erwähnte ich es ja bereits, miCal ist für mich nicht der Weisheit letzter Schluss. Nun habe ich Calendars 5 für mich entdeckt und bin schon ein Stück weit mehr angetan – aber da geht noch mehr! Einer der Vorteile von Calendars ist, dass man Ihn ähnlich wie Fantastical am iPhone, mit Hilfe von ganzen Sätzen wie: “Morgen von 12:00 bis 13:00 Mittagspause in der Mensa” füttern kann und er daraus den passenden Kalendereintrag erstellt.

Die restlichen Apps sind geblieben, allerdings besteht gerade bei Dropbox der Bedarf an einer eigenen Lösung, aber dazu mehr in Kürze.

iPad Apps für das Studium -Revisited-