Es bleibt alles anders

Der Blog ist noch nicht mal ein Jahr alt, und schon stehen die ersten kleinere Veränderungen an.

Zum einen möchte ich eine neue Kategorie “Lesenswertes” einführen, in dieser möchte ich, mehr oder minder regelmäßig, Links zu Artikeln im Netz posten die ich persönlich als sehr Lesenswert erachten und dazu kurz einen kleinen Kommentar schreiben werde.
Freilich geht das “Sharing” auch viel schneller wenn man mir bei Twitter oder ADN folgt, wichtig ist mir hier aber die Relevanz der Beiträge und ausserdem möchte ich mir selbst eine Art “Bookmarking-Extended” aufbauen.

Des weiteren fliegt das Archiv raus, mal ehrlich wer von Euch nutzt so etwas tatsächlich? Ich für meinen Teil kann zumindest sagen: Noch nie.

Stattdessen wird es eine Liste mit Schlagworten geben die hier häufig im Blog verwendet werden.

Es bleibt alles anders

Zwei Wochen Aktiv-Urlaub in der Schweiz

Unser diesjähriger Sommerurlaub sollte in einem unserer Lieblingsländer stattfinden, der Schweiz.
Wir kommen recht regelmäßig ins Land der Eidgenossen, meistens aber zum Ski-fahren, oder -touren im Frühjahr, oder zum ausspannen und wandern im Oktober. Jetzt sollte der Besuch im Hochsommer erfolgen und wir haben es nicht bereut.

Ausblick

In der ersten Woche begleiteten uns zwei Freunde, die sich die Schweiz ebenfalls näher anschauen wollten. Demnach war unser Programm auch recht umfangreich.
Als Highlight stand mit dem Bishorn für meine drei Begleiter Ihr erster 4000er in Form einer Hochtour auf dem Programm. Dieser ist aus Sicht eines Bergsteigers zwar recht einfach zubesteigen, allerdings stehen rund 2600hm Aufstieg vor dem ersehnten Gipfel – eine nicht zu unterschätzende Summe!
Als Ausgangspunkt für die meisten Touren diente uns das kleine Bergdorf Leukerbad.

Das Programm der ersten Woche gestaltete sich wie folgt:

  • Sonntag: Der längste Klettersteig der Schweiz sollte den Auftakt markieren: Via Ferrara auf das Daubenhorn
Klettersteig Daubenhorn
  • Montag: Ging es mit dem MTB zur Fluhkapelle mit anschließender Einkehr auf der Fluhalp (Lecker!)
  • Dienstag: Über Final ging es auf die Labane de Tracuit, unser Ausgangspunkt für die Besteigung des Bishorns
Ausblick Tracuit
  • Mittwoch: Herrlicher Gipfeltag auf dem Bishorn, der Abstieg zurück nach Final war jedoch ziemlich ermüdend
Aufstieg Bishorn
 
Ausblick vom Bishorn
  • Donnerstag: Platt, aber glücklich, stand heute nur Leichtes auf dem Programm, der Klettersteig Gabi Simplon. In der Gondo-Schlucht gelegen ist dieser zwar recht kurz, bietet aber einen schönen Blick durch die Schlucht
Klettersteig Gabi-Simplon
  • Freitag: Klettern war angesagt und wer glaubt, dass ein Zustieg von einer Stunde beschwerlich ist, sollte sich mal auf den Weg zur Turtmann-Hütte machen, diese bietet ein riesiges Klettergebiet um die Ecke, hat jedoch mit 600hm und rund zwei Stunden einen Zustieg der seinesgleichen sucht. Den Führer fürs Klettern bekommt Ihr übrigens in der Hütte für 20,- SFR
Das ist mal ein Zustieg!
  • Samstag: Kleiner MTB Ausflug zur Rinderhütte Leider ist die Abfahrt durch diverse Umbauarbeiten aus MTB`ler – Sicht recht fad geworden, aber der dargebotene Apfelstrudel hat dieses Manko mehr als wett gemacht 😉

Sonntag haben uns unsere zwei Begleiter wieder verlassen. Das haben Anja und ich genutzt, um die kommenden zwei Tage komplett auszuspannen. Wir hatten ja schließlich auch noch ein bisschen was vor. Hier sei das Burgerbad sehr zu empfehlen, das Thermalbad kocht noch jeden Muskel wieder weich!

Die zweite Woche verlief dann aber doch etwas ruhiger, zumal wir auch noch einiges Administratives in Leukerbad zu erledigen hatten, nichts desto trotz war es trotzdem genial!

Wo ist der Weg?
  • Mittwoch: Früh raus und über das Schöllijoch zu den Barrhörnern, von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf die Mischabel-Gruppe und das umliegende Bergland. Anschließend ging es über die Topali wieder zurück nach St. Niklaus. Insgesamt fünf Stunden Abstieg waren für die Beine auch kein Zuckerschlecken
Die Mischabel-Gruppe
  • Freitag: Nachdem der längste Klettersteig bezwungen war, sollte nun einer der Höchsten der Schweiz folgen – das Jegihorn

Unser Ziel - Das Jegihorn

Am Samstag ging es dann auch für uns wieder in Richtung Heimat. Resümierend kann man nur sagen, dass es mal wieder ein spitzenmäßiger Urlaub war! Bei soviel Glück mit dem Wetter bleibt zu befürchten, dass es die kommenden Jahre im Sommerurlaub wieder nur verregnet wird.

Zwei Wochen Aktiv-Urlaub in der Schweiz

Logitech Remote Software unter OSX lauffähig machen

Wer, wie ich selbst, im Besitz einer Logitech Harmony ist, OSX 10.8 installiert hat und sich wundert warum er die Logitech Remote Software in Version 7.8.1 nicht mehr zum starten bewegen kann, sollte folgendes probieren.

Seit OSX 10.8.x ist die automatische Installation von Java via Softwareupdate nicht mehr gegeben. Für diejenigen die Ihr System trotzdem sicher halten möchten und die nicht auf Java verzichten können ist also die manuelle Installation notwendig. Hier lautet die Versionsnummer 1.7xx, mit dieser funktioniert die Logitech Software jedoch nicht.

Als Lösung müsst Ihr die “alte” Java SE 6 Version wieder reaktivieren. Wie dies geschieht steht ist in diesem Support Dokument beschrieben. Eigentlich sollte das schon reichen, bei mir hatte ich allerdings die alte Version vollständig vom System verbannt, in diesem Falle solltet Ihr das ganze nochmals von hier runterladen und installieren. Nach einem Neustart lief dann tatsächlich auch die Software wieder. Es sei euch jedoch empfohlen die alte Java Version nach der Konfiguration der Harmony wieder zu deaktivieren / deinstallieren. Die System-Sicherheit geht schließlich vor!

Logitech Remote Software unter OSX lauffähig machen