iPad Apps für das Studium

Durch einen langen Anreiseweg zum Campus bin ich darauf bedacht, möglichst wenig Gewicht in meiner Tasche mit mir rumzuschleppen. Daher war meine Idee vieles aus dem Hochschul-Alltag mit dem iPad bestreiten so wollen. Welche Apps mit dabei helfen, einfach, schnell und sinnvoll, Mitschriften, Zeichnungen und Notizen zu erstellen, soll dieser Artikel klären.

Upad

Wer einmal versucht hat, in der Mathematik Vorlesung am PC oder iPad per Tastatur mitzuschreiben wird sehr schnell durch die vielen Sonderzeichen an die Grenzen des Machbaren gestoßen sein. Man müsste schon ein Virtuose auf der Tastatur sein, oder LaTex im Schlaf bedienen können um auf diesem Wege mitzuhalten.
Hier kommt UPad ins Spiel, in Kombination mit einem Wacom Bamboo die beste Möglichkeit schnell Mitschriften, Zeichnungen und Übungsaufgaben zu erstellen.

Byword

Die textlastigeren Vorlesungen werden mit Byword bestritten. Hier ist alles auf das Wesentliche, das Schreiben, beschränkt und man findet schnell was gesucht wird. Die Textfiles liegen im Plaintext in der Dropbox, damit ich jederzeit auf selbige zugreifen kann.

PDFPen

Viele Skripten liegen mittlerweile digital vor, so dass man sich das Mitschleppen tonnenschwerer Ordner mit totem Baum ersparen kann.
Mit PDFPen ist es möglich einfache kurze Notizen, Markierungen, oder auch Lesezeichen in PDF Dokumente einzupflegen. Dank iCloud Sync und einem entsprechenden Pendant auf dem Mac ist auch hier die Synchronisation kein Problem.

Omnifocus

Ja, ich bin GTD-Fan! Dank Omnifocus verliere ich im Wust der verschiedenen Aufgaben nie den Überblick, auch wenn es mir so manchen komischen Blick einhandelt wenn ich tatsächlich alles notiere was mir einfällt. Durch den softwareeigenen Sync über alle Geräte ist hier ebenfalls ein schneller Zugriff und eine große Übersichtlichkeit gegeben.

Kalender

Organisation ist alles! Die tägliche Terminflut bekommt man nur noch mit einem gepflegten Kalender in den Griff. Dank Sharing Funktion ist Kollaboration und die Terminfindung auch eines der kleineren Probleme.
Hier bin ich allerdings immer noch auf der Suche nach einer perfekten Lösung. Zur Zeit verrichtet miCal bei mir seinen Dienst, richtig glücklich macht mich die App aber noch nicht.

Dropbox

Muss man dazu noch viel sagen? Dropbox erleichtert so ziemlich alles was der geneigte Geek sich vorstellen kann. Schnelles freigeben einzelner Dateien, Anlegen von Ordnern für Arbeits-, Lern-, oder Projektgruppen, das alles ist hier problemlos machbar. Durch die hohe Verfügbarkeit auf nahezu allen Systemen ist eine gewisse Redundanz von Haus aus eingebaut, so ist sichergestellt, dass die Daten auch erhalten bleiben.

Mindnode

Mindmaps, richtig angewendet, sind ein nicht zu unterschätzender Faktor zur Produktivitätssteigerung. Gerade bei größeren Projekten hilft mir Mindnode , den Überblick zu behalten. Auch hier ist es wichtig mit dem passenden Pendant auf dem Mac Syncron zu bleiben.

Notesy

Für mich ist Notesy der digitale Ersatz zum klassischen Notizzettel, schnell, übersichtlich und dank Plaintext Notes, die in der Dropbox liegen, ebenfalls überall wiederverwertbar.

Das sind im großen und ganzen die Apps die bei mir im Haupteinsatz sind, natürlich gibt es noch viele kleine Apps die das drumherum erleichtern, die würden jedoch den Rahmen dieses Postings sprengen.
Falls Ihr noch Tipps, oder Ergänzungen habt, immer her damit!

iPad Apps für das Studium

Warren Miller Filmtour

Sehr schön anzuschauen, aber…

Zur Einstimmung auf die kommende Ski-Saision haben wir gestern die aktuelle Warren Miller Filmtour Flow State in Ingostadt angeschaut.
Die Kurzfilme die dort gezeigt wurden waren, wie erwartend sehr bildgewaltig und schön anzuschauen, dennoch blieb bei mir und meiner Freundin am Ende ein sehr fader Beigeschmack hängen, der vor allem durch die Message des letzten Filmes verstärkt wurde.

Worum es geht

Die Filme wurden an verschiedenen Locations dieser Welt gedreht, u.a. Colorado, Japan, Schweiz und Norwegen, hinzu kam das diesmal extrem viel Heli-Skiing gezeigt wurde (was wohl u.a. daran liegen mag, dass zwei Hauptsponsoren der Filmtour Veranstalter sind, die Heli-Skiing anbieten).
Sich dann aber als Botschaft, gerade für den letzten Film: “Achtet und schützt die Umwelt”, auszudenken klingt in meinen Augen schon etwas vermessen, wenn nicht gar zynisch.
Die Welt zu bereisen um viele neue Eindrücke zu gewinnen, neuen Kulturen kennen zu lernen ist das eine, sich aber mit einem Helikopter auf einen Berg kutschieren zu lassen, ist das andere, ich frage mich muss so was sein?
Es gibt genug Möglichkeiten schöne Spots per klassischer Skitour zu erreichen, oder vorhandene Liftanlagen zu nutzen, so dass es, meiner Meinung nach, nicht notwendig ist diese “Spielart” des Big Mountain Freeskiings in den Vordergrund zu stellen.
Da wären mir kurze Dokumentationen über den Aufstieg auf einen bestimmten Berg mit all seinen Schwierigkeiten 100x lieber. Denn genau das zeigt doch letztendlich die Wirklichkeit und schont zudem die Umwelt. Der klassische Skitourist bekommt so hoffentlich mehr Respekt vor der Natur, wenn er sieht wie aufwendig, anstrengend und auch gefährlich das Ganze wirklich ist.

Was sagt ihr zu dem Thema?

Warren Miller Filmtour